Prävention Prävention lohnt sich Grundlagen der Prävention Präventionsmaßnahmen
Die Bundesrahmenempfehlungen werden durch Vereinbarungen zwischen Sozialversicherungsträgern, Gebietskörperschaften und anderen Akteuren auf der Landesebene konkretisiert (Böhm & Klinnert, 2019). Die Aufwertung von Gesundheitsförderung und Prävention hat vielfältige Gründe. Ein wichtiges Motiv liegt in dem Bestreben, die befürchteten negativen Auswirkungen des demographischen Wandels auf Wirtschaft und Gesellschaft zu begrenzen. Der steigende Anteil alter Menschen an der Gesamtbevölkerung ist aus Sicht politischer Entscheidungsträger zu einem erstrangigen sozialen und volkswirtschaftlichen Problem geworden. Von verstärkter Gesundheitsförderung und Prävention erhofft man sich in unterschiedlicher Hinsicht einen Beitrag zu dessen Bewältigung.
Impfstoffen werden viele Nebenwirkungen zugeschrieben (siehe Bedenken bezüglich Impfungen). Diese umfassen Autoimmunreaktionen (z.B. das Guillain-Barré-Syndrom, das vorübergehende Schwäche oder bizzo casino no deposit bonus Lähmung verursacht). Schwerwiegende Nebenwirkungen treten jedoch sehr selten auf, wenn der Impfstoff vorschriftsmäßig angewendet wird. Ausreichender Schlaf ist ebenfalls Teil einer gesunden Lebensweise, der sich vor allem auf die Stimmung und die psychische Verfassung auswirkt. Seit einigen Jahren lässt sich eine wachsende Aufmerksamkeit für Gesundheitsförderung und Primärprävention feststellen.
Prävention bedeutet, die Krankheitslast in der Bevölkerung durch gezielte Maßnahmen zu verringern. Dabei umfasst Prävention alle Aktivitäten, die mit dem Ziel durchgeführt werden, Erkrankungen zu vermeiden, zu verzögern oder weniger wahrscheinlich zu machen. Es gibt die Primärprävention (vor Krankheitsbeginn, beispielsweise Impfen), Sekundärprävention (im Frühstadium einer Erkrankung, zum Beispiel Früherkennungsmaßnahmen) und Tertiärprävention (bei einer Krankheitsmanifestation, wie beispielsweise Patientenschulungen). Präventive Interventionsstrategien fokussieren zum einen auf das individuelle Verhalten und zum anderen auf die Verhältnisse, d.h. Auf die gesundheitsrelevanten Lebensbedingungen wie beispielsweise Arbeitsbedingungen, Nichtraucherschutzgesetze oder das Schaffen von Radwegen.
In Deutschland verteilen sich Kompetenzen für Gesundheitsförderung und Prävention auf Bund und Länder (einschließlich der Kommunen als verwaltungsrechtlichem Teil der Länder). Die Eigenschaft der Bundesrepublik Deutschland als Föderalstaat findet also auch auf diesen Handlungsfeldern ihren Ausdruck. Geeignete Präventionsmaßnahmen werden mit Hilfe von Gefährdungsbeurteilungen ermittelt. Solche objektiven Schutzmaßnahmen haben Vorrang vor individuellen Schutzmaßnahmen, die den Einsatz von Persönlichen Schutzausrüstungen und Sicherheitszeichen (Schildern) sowie die Durchführung von Unterweisungen umfassen. Die Arbeitsbedingungen dort können sich auf unsere Gesundheit auswirken, sowohl positiv als auch negativ.
Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko können von einer medikamentösen Prophylaxe profitieren (z. B. mit dem Medikament Tamoxifen). Eine ausgewogene Ernährung ist besonders wichtig für Ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Ihr Wohlbefinden. Wenn Sie sich gesund ernähren, senken Sie das Risiko eine Zivilisationskrankheit zu bekommen. Zu diesen Krankheiten gehören beispielsweise Bluthochdruck, die Zuckererkrankung Diabetes mellitus oder Übergewicht.
Gesund bleiben: Gesundheitsförderung und Prävention
Unterschiedliche Organisationen können jedoch unterschiedliche Empfehlungen herausgeben. Bei Empfehlungen für Vorsorgeuntersuchungen muss zudem berücksichtigt werden, welches Risiko und welcher Aufwand akzeptabel sind – Faktoren, die nicht mit Bestimmtheit vorhergesagt werden können. Daher werden die Entscheidungen über Vorsorgeuntersuchungen individuell getroffen.
Neben klassischen Präsenzkursen bieten die Krankenkassen eine breite Palette digitaler Präventionskurse an, die Sie auf der Website Ihrer Kasse finden können. Nicht zuletzt durch die Zentrale Prüfstelle Prävention wird gewährleistet, dass digitale Präventionsangebote den hohen Qualitätsanforderungen an präventive Angebote der GKV entsprechen. Digitale Angebote ermöglichen es den Versicherten, präventive Maßnahmen flexibel in den persönlichen Alltag zu integrieren.
- Einige Ärzte schlagen vor, dass Männer ihre Hoden auf Knoten abtasten sollten, doch die Wirksamkeit dieser Maßnahme ist nicht schlüssig nachgewiesen.
- Zu diesen Krankheiten gehören beispielsweise Bluthochdruck, die Zuckererkrankung Diabetes mellitus oder Übergewicht.
- Es gibt die Primärprävention (vor Krankheitsbeginn, beispielsweise Impfen), Sekundärprävention (im Frühstadium einer Erkrankung, zum Beispiel Früherkennungsmaßnahmen) und Tertiärprävention (bei einer Krankheitsmanifestation, wie beispielsweise Patientenschulungen).
- Geeignete Präventionsmaßnahmen werden mit Hilfe von Gefährdungsbeurteilungen ermittelt.
- Bei der Primärprävention wird der Entstehung einer Erkrankung tatsächlich vorgebeugt.
Vorsorgeuntersuchungen
Bei der Sekundärprävention wird die Krankheit frühzeitig entdeckt und behandelt, oft bevor sich Symptome zeigen, wodurch schwerwiegende Folgen minimiert werden. Man würde annehmen, dass jede Untersuchung, mit der eine schwere Erkrankung diagnostiziert werden kann, durchgeführt werden sollte. Die Ergebnisse von Vorsorgeuntersuchungen sind zum Beispiel manchmal positiv bei Personen, die gar nicht krank sind. In der Folge werden bei einigen dieser Personen zusätzliche Nachsorgeuntersuchungen und/oder Behandlungen durchgeführt, die unnötig, oft teuer und manchmal schmerzhaft oder gefährlich sind.
Seit 2015 sind die Krankenkassen auch gesetzlich zur Erbringung von Präventionsleistungen verpflichtet. Darüber hinaus umfasst auch die Gesundheitsuntersuchung beziehungsweise der sogenannte Check-up bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt eine Präventionsberatung, die sich an Ihren individuellen Risikofaktoren orientiert. Menschen, deren Lebensumstände es nicht ermöglichen, an regelmäßigen Angeboten zur Prävention und Vorsorge teilzunehmen (beispielsweise Beschäftigte im Schichtdienst oder pflegende Angehörige), können diese auch in kompakter Form in Kurorten wahrnehmen. Die Krankenkasse kann, wie bei der ambulanten Vorsorgekur, auf Antrag einen täglichen Zuschuss für die Unterkunft und Verpflegung übernehmen. Während einer ambulanten Vorsorgekur sind Sie im Regelfall nicht krankgeschrieben. Klären Sie daher gegebenenfalls Ihre Entgeltfortzahlung (zum Beispiel Vorsorgekur im Rahmen eines Urlaubs) rechtzeitig.
Mit unseren Angeboten zur Prävention unterstützen wir Sie dabei, aktiv an Ihrer Gesundheit mitzuarbeiten und gesundheitliche Probleme sofort anzugehen. Wir als Ihre Rentenversicherung möchten, dass Sie möglichst lange gesund Ihren Alltag bewältigen und eine hohe Lebensqualität genießen können. Damit möchten wir Ihnen helfen, steigende Anforderungen sowohl im Beruf als auch im Alltag zu meistern und chronischen Erkrankungen vorzubeugen.
Das Robert Koch-Institut erhebt in den Studien des Gesundheitsmonitorings eigene bevölkerungsweit repräsentative Daten zur Prävention in Deutschland. Dabei werden insbesondere Informationen zur Inanspruchnahme von Impfungen, Maßnahmen zur Früherkennung und Verhaltensprävention und zur Gesundheitskompetenz erhoben sowie Faktoren, die die Inanspruchnahme beeinflussen, z.B. Soziodemografische Faktoren wie Geschlecht, Alter, Sozialstatus, Bildung oder Gesundheitseinstellungen und Gesundheitsverhalten wie körperliche Aktivität oder Ernährung. Obwohl die medikamentöse Prophylaxe nur in bestimmten Situationen wirksam ist, sind einige dieser Situationen weit verbreitet, so dass die Behandlung für viele Menschen sinnvoll ist. Erwachsenen mit Risikofaktoren für eine koronare Herzerkrankung oder einen Schlaganfall wird beispielsweise häufig Aspirin empfohlen. Neugeborene bekommen üblicherweise Augentropfen, um einer Gonokokkeninfektion der Augen vorzubeugen.
